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Duell der Spielysteme
Bei nun neun Punkten Vorsprung auf die Abstiegsplätze dürfte nach dem Sieg im Mittelbaden-Derby für die SG Pforzheim Eutingen die nächste Saison in der 3.Liga gesichert sein. Trainer Alexander Lipps bewertet den Sieg zwar nur als „Riesenschritt“ ihm ist aber beim Abpfiff in Sandweier ohne Frage ein Stein vom Herzen geplumpst in einer Saison in der man nach dem Abgang von Leistungsträgern wie Buck, Kirchenbauer oder Hohnerlein mit einer Hypothek von 0:10-Punkten und einer langen Verletzungsliste startete.
Im Heimspiel gegen Schlusslicht TG Landshut wollen die Eutinger nun auch für ganz Vorsichtige wie ihren Trainer mit einem Sieg -dies wäre der dritte in Folge- den Sack endgültig zu machen. Anwurf ist am Samstag um 19.00 Uhr in der Bertha-Benz-Halle.
Alexander Lipps wertet den Vergleich als „Kampf der Systeme“, bei dem sich mit seinen Herren eine der besten Abwehrreihen und mit den Niederbayern eine der durchschlags-kräftigsten Angriffsreihen der Liga gegenüberstehen. Es überrascht, dass das Schlusslicht im Durchschnitt 32 Treffer pro Spiel (die SG deren 28) erzielte, hierfür zeichnet in erster Linie Linkshänder Paul Saborowski, der mit bisher 132 Toren bester Torschütze der Liga aus dem Feld ist. Dafür gilt die Abwehr der Niederbayern mit 36 Gegentreffern im Schnitt (SG deren 28) auch als „Schießbude“ der Liga. Dies ist auch der Grund, warum Lipps sein Team am Samstag, bei allem Respekt vor dem Gegner wie beim 36:28-Sieg in der Vorrunde –dies war seinerzeit nach dem schwachen Saisoneinstieg ein Befreiungsschlag- vorne sieht.
Was den Kader betrifft kann man bei den Eutingern derzeit eigentlich aus dem Vollen schöpfen -lediglich Max Bröhl steht nach wie vor auf der Verletztenliste-. Eigentlich, denn Josias Boschmann, Matej Mikita und Julian Broschwitz lagen Mitte der Woche erkrankt im Bett, da bleibt zu hoffen, dass sie am Samstag wieder einsatzfähig sind.
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